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Schleiffhölle => Rückenschmerzen => Sandstrahlen lassen

Der Vorbesitzer hat das Boot jährlich aus dem Wasser gezogen. Trocknen lassen. Dann gleich drauf mit dem Antifouling. Antifouling deshalb, weil diese Farbschicht den Bewuchs mit Muscheln, Würmern und Algen verhindern soll und die Aussenfarbe des Bootes schützt.

Die Antifouling Farbhesrsteller rechnen pro Saison mit 5’000 SM. Dann hat das Wasser das Antifouling wegerodiert.

Unser Vorbesitzer ist nur Fischen gegangen, SM hat er keine gemaucht. Aber trotzdem jedes Jahr Antifouling drauf. Und wer ist der Dumme? Ich.

Muss 2 mm Hartfouling vom Rumpf kratzen. spachteln, fräsen und schleifen. Das Zeug ist so hart, muss ja 5’000 SM halten, dass ich heute am ersten Tag gerade mal das Ruder geschafft habe.

Tag 2 Nach Patras gefahren um einen Hobel zu kaufen. Geht ein bischen besser. Das Ding ist sauschwer. Heute habe ich das Vorschiff bis zum Kiel geschafft.

Tag 3  Schleifen, Schleifen ……   Tagessoll nicht erreicht. Ab 1630 Uhr Ortszeit kannman nicht mehr Arbeiten, da kommen die Mücken, in Massen.

Tag 4    Schleifen, Schleifen   ….   Bis jetzt habe ich die “Seitenwände” geschliffen. Also die Schleifmaschine vor mir. heute musste ich “unters” Schiff. Über Kopf. Dass der Schleifstaub auf den Kopf fällt (und in die Nase [Trotz Mundschutz], Ohren, Kragen Schuhe…) geht ja noch. Dass dir aber die Arme “abfallen”von der Kopf über Haltung führt dazu, dass die Schleifleistung zu gestern auf 25% sinkt.   =>  Mir läuft die Zeit davon.

Lösung: Ich habe die Marine mit der Sand/Wasser Strahlanalge bestellt, inkl. nachschleifen.  Mal sehen was das gibt.

 

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