Reiseberichte

Stralsund und Rügen

Rügen

Mit dem Auto kreuz und quer über die grösste deutsche Insel gekurvt. In Einnerung bleiben werden die Rapsfelder. Bis an den Horizont nur Gelb. Z.T. mehr als 100 ha gross. Daneben ebenso grosse, noch grasgrüne Weizenfelder. Und rote Bachsteingebäude.

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Und dann die Baumalleen. Km lange Teilstücke über Land eingefasst mit verschiedensten Baumarten. In der Vielfalt und Intensität haben wir das noch nie gesehen.

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Und dann noch die Pflastersteinstrassen, mehrheitlich in sehr gutem Zustand. Alles zusammen ergibt einen Eindruck und Mix, den man so kaum noch irgendwo in Europa erleben kann.

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Die Baumalleen werden weiterhin angepflanzt und neu angepflanzt. Die Pflasterseine werden (leider) asphaltiert. Hier geht ein Stück “Vergangenheit” verloren. Die Tourismusverantwortlichen gehen einen anderen Weg.

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Rügen setzt auf Masse. Das wird auf die Länge kaum funktionieren. Auf der Insel wird nichts (Geld) hängenbleiben. Beispiele dafür gibt es zur Genüge.

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Früher feudal, nobel und gediegen, heute nur noch viel fotografiert. Das (ehemals) mondäne Seebad Binz

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Aber trotzdem, uns hat Rügen gefallen. Viel Natur, weite offene, hügelige Flächen. Ideal für Fahrradferien, schöne Strände. Die Massenzentren lassen sich problemlos meiden.

 

Stralsund

In der Marina Stralsund, direkt neben der Altstadt

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 Gorch Fock 1.  Bis 1945 Heimathafen Strelsund. Dann haben die Russen das Schiff mitgenommen, in Towaritsch umgetauft und 40 Jahre als Ausbildungsplattform genutzt. Dann war das Schiff am Ende. Gekauft von einem gemeinnützigen Verein zur Erhaltung alter Segler und in der Stralsunder werft wieder Schritt für Schritt auf Vordermann gebracht.

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Hochgotisches Stralsunder Rathaus (rechts). Hier war noch mehr Geld vorhanden. da wurde richtig geklotzt vor 1500. Nach der Wende wurde ca. 1 Mia. € in die Renovation der Stadt investiert. Ca 800 Mio. € privat, verbunden mit mehr als grosszügigen, steuerfreundlichen Abschreibungsraten.

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Der Autopilot ist wieder fit. Es waren nur korrodierte Kontakte. Gewusst wo, dafür musste einer extra anreisen. Im Moment regnet es hier in Stralsund. Morgen geht es sehr früh los, wir wollen bis zum Abend auf der Insel Bornholm ankommen.

Mehr davon später

 

 

 

 

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