Atlantiküberquerung

Seetag 15 – Halbzeit

Halbzeit. man sieht, wir fahren Kurven. Immer dem Wind nach. Weht er mit mehr als 15 Knoten haben wir ausreichend Energie.

Halbzeit. man sieht, wir fahren Kurven. Immer dem Wind nach. Weht er mit mehr als 15 Knoten haben wir ausreichend Energie.

Wir haben die Hälfte geschafft. Es bleiben nun noch ca. 1000 SM bis zum Ziel. Wir werden wahrscheinlich direkt nach Martinique segeln, denn in der Zwischenzeit ist der Motor wieder ausgefallen. Die Kühlereinheit ist undicht, wieder Wasser im Öl.

Da wir seit 48 Std Schwachwinde haben um die 10 ktn, ist zwar alles schön ruhig, kein Geschaukel, ein ruhiges Dahingleiten. Das bedeutet aber auch, dass unsere Hauptstromquelle der Wassergenerator nur auf halber Leistung läuft. Dazu kommen unglaubliche Massen an schwimmenden Kelp, der den Wassergenerator verstopft. Wir sind andauernd beschäftigt diesen Kelp aus dem Wassergenerator zu entfernen. Oft reicht es ihn nur aus dem Wasser ziehen.

Fotos kann ich keine beilegen, die Verbindungen mit Kurzwelle sind in diesem Teil der Welt gemächlicher, für Text ist es ok, für Bilder ist es zu viel, zumal wir Energie sparen müssen. In 2 Tagen soll der Wind wieder zulegen, dann wird der Batteriestand auch wieder steigen.

Aber nebenbei erwähnt, wir haben Tag und Nacht Temperaturen über 25°C, ständig schönes Wetter, was stören uns da die paar kleinen Unannehmlichkeiten.

Nik, Paul, Rolf

Nein, wir sind nicht verrückt geworden und beleuchten auch Tags die Szene. Es war schon tiefe Nacht, die Kamara hat aus Nichts Licht gezaubert

Nein, wir sind nicht verrückt geworden und beleuchten auch Tags die Szene. Es war schon tiefe Nacht, die Kamara hat aus Nichts Licht gezaubert

IMG_2115 (1280x960)

Gläser mit schwern breitem Boden. Sonst wären sie bei dem Gechauckel davongeflogen.

Gläser mit schwern breitem Boden. Sonst wären sie bei dem Gechauckel davongeflogen.

Atlantiküberquerung