Reiseberichte

Shelburne und Lunenburg

Kaum in canadischen Gewässer ist uns sofort etwas aufgefallen:  keine Krabbenpötte mehr. Kein Slalom. Nicht dass die Kanadier keinen Lobster fangen, sie haben im Gegensatz zu den Amis Fangquoten. Den Kanadier sitzt der Mensch gemachte Zusammenbruch ihrer Dorschbestände 1991 (Kabeljau, englisch Cod) immer noch vor Augen. Erst im November dürfen sie wieder auf Lobster Fang gehen.

Eine feine kleine Marina in Shelburne,  mit erstmals wirklich korrekten Preisen, eine Wohltat.

Ein Museum mit Damenunterwäsche von anno dazumal

Dory’s. Die Fischerboote die in Shelburne en masse produziert wurden. In so einem Fischerboot waren immer 2 Fischer. An Bord auch ein Kompass (immer mit Wasser gefüllt um zu funktionieren), um bei Kontaktverlust mit dem Mutterschiff die ferne Küste anzulaufen. Da im Winter gefischt wurde, war auch eine Kanne Alkohol dabei, um den Kompass damit zu füllen, wenn Minusgrade herrschten. Man vermutet, dass viele verschollene Fischer den Alkohol getrunken hatten und dann der Kompass zufror und bald darauf die Fischer auch!

Roland Glauser, ein Koch der Extraklasse seit 35 Jahren in der Provinz Nova Scotia’s, Schweizer.

Und britische Tradition wohin man blickt.

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Wir segeln weiter der Küste entlang in Richtung Lunenburg

Auch in Canada hat es jede Menge Leuchtürme. Aber alle normiert.

Wohl nur Geld für das Haus gehabt, das Land wohl umsonst an dieser Stelle.

Lunenburg. Weltkulturerbe. Eine Stadt fast komplett intakt wie 1850. Und sehr farbig

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Morgen geht es auf unsere letzte Etappe bis Halifax. Wir werden dort noch ein Auto mieten und Nova Scotia bereisen, dann fliegt Sabine zurück in die Schweiz und ich mit 2 Segelkollegen weiter Richtung Nordost.

Bis bald

Paul

 

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