Reiseberichte

Der Süden von Island

Unsere Zeit in Island ist begrenzt. Mehr als 7 Besuchstage liegen nicht drin, die Rückfahrt nach Nord Irland muss mit genügend Reservetagen wegen dem Wetter angetreten werden.

Wir haben für 2 Tage einen Wagen gemietet (für den selben Preis sind wir anderswo 1 Woche rumgefahren!!) und den Süden der Insel erkundet.

Wenn man der Südküste entlang fährt, sieht man immer den Eyjafiallajökull. Er ist der erste Gletscher Vulkan in der Vulkan Kette des altlantischen Rückens in Richtung Inneres der Insel. Und überall stösst man auf solche Plakate.

Kunst gibt es auch unterwegs.

Und immer wieder geothermische Kraftwerke.

Und hier ein Schema einer solchen Anlage. Das genialst daran, nur Wärmetauscher und keinerlei Pumpen, Förderanalgen etc. Der Dampf aus der Tiefe kommt von selbst hoch, extrem heiss und mit höchstem Druck. Energie pro Einheit fast zum Nulltarif.

Mit dem Dampf wird eine Turbine angetrieben,  die wiederum einen Generator zur Stromerzeugung antreibt. Der Dampf nach der Turbine erzeugt dann noch Heisswasser, das zum Heizen verwendet wird.

Und so sieht ein solches Kraftwerk aus. Die roten Leitungen sind Heisswasser welches in die umliegenden Gemeinden gefördert wird. Ich denke, Island wird in Zukunft noch einige neue Technologien, die sehr energielastig sind, anziehen. Die Isländer sind nur deren 330’000 Einwohner, haben in der Finanzkrise 2007/08 einiges liegen gelassen, es wird also noch dauern, bis hier etwas geht. Als Mitglied der EU könnte das aber sehr schnell gehen, wenn Politiker endlich merken, dass ein Elektroauto mehr Immissionen (CO2) generiert als ein sparsamer, optimal betriebender Diesel (traurig aber wahr). Die Zukunft liegt wohl im Wasserstoff. Und hier ist Island mit seiner billigst Energie optimal platziert.

Vorbei an Leuchfeuern

Dann mal ein Orca zu Besuch. Der wollte nur schauen ob wir eine  Gefahr darstellen, die anderen Familienmitglieder sahen wir nur von Weitem.

Und Pferde ohne Ende. Denen scheint das hiesige Wetter gar nichts auszumachen und Gras gibt es in rauhen Mengen (im Sommer)

Wasserfälle

Und Landschaften mit sehr grossen Geländekammern

Flugzeuge die auf Lavafelder notlanden mussten

Sogar Lavasandstrände gibt es

Und die Häuser von anno dazumal. Klein und mit meterdicken Mauern und Erdreich gegen die Kälte geschützt.

Und blaue Lagunen (Silikate (weiss) im Wasser, das bei Sonneneinstrahlung blau schimmert)

Wer mehr sehen will kann dies in den folgenden Galerien tun

LANDSCHAFTEN

FLUGZEUGE AUF DEM LAVAFELD

Sie sind sehr zutraulich. Schlagen und beissen nicht. Zäh und genügsam. Trittsicher. Ideal für Kinder und Jugendliche. Jährlich werden tausende exportiert. Nur eines ist nicht möglich: Ein isländisches Pferd darf lebend nie mehr auf die Insel zurück. Man hat uns versichert, dass das nie bewillgt würde. Man will diese alte Vikingerpferderasse rein erhalten.

WASSERFÄLLE

BLAUE LAGUNE

Neben einer der grössten Geothermieanlagen von Island hat man mit dem “Abwasser”, das ziemlich viel Silikat enthält, eine Lagunenlandschaft in einem ca. 1’000 jährigen Lavafeld errichtet. Der absolute Renner in Island. Wer nicht frühzeitig bucht, wie wir, dem bleiben nur die Randstunden. Wir mussten von Reykjavik ca. 40km fahren um pünktlich um 08:00 !!! einzuchecken. (Zum Baden!!!) Und die Anlage war schon brechend voll!!!!!.

WIE WOHNTEN SIE FRÜHER IN ISLAND?

Heute wohnen die Islander wie überall in Europa. Die meisten kaufen Eigenheime (klein) oder Eigentumswohnungen. Isländer verdienen recht gut. 3’000 bis 4’000 € netto sind die Norm. Die Lebenskosten sind aber beträchtlich. Trotzdem bekommt man den Eindruck, dass sie mit der aktuellen Situation zufrieden sind.

SCHWARZER LAVASTRAND

Von den Vulkanausbrüchen, alle 5 Jahre bricht ein grösserer Vulkan im Schnitt aus, kommt jede Menge an Vulkanasche und kleinen Steinchen an den Strand. Das Meer schleift diese Lava dann zu kleinen Kugeln. Und übrigens, während der Zeit in der wir in Island waren gab es ca. 2’000 Erdbeben kleiner 2 auf der Skala 0 bis 10. Eigentlich wackelt es hier ständig.

 

 

Das Wetter ist hier oben sehr variabel. Man muss die Wetterfenster konsequent ausnutzen. Und so schnell als möglich an sein Ziel kommen. Den eines ist gewiss, das Wetter wechselt ebenso schnell. Beruhigend ist, die Wettervorhersagen sind wirklich genau.

Heute 14.08.2017:

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Danach 16.08.2017

Alles auf die Nase. Pause in den Westermännerinseln. Mal sehen wie das ausgeht.

Nun werden wir uns noch die Puffins (Papageientaucher) auf den Westermännerinseln ansehen, essen kann man die hier auch!! (die Isländer essen alles was schwimmt, kriecht. läuft und fliegt) und dann geht es weiter gegen Osten der Küste entlang bis Höfn.

Bis bald

Paul

 

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