Reiseberichte

Nordsee und Norwegen

Fotos Rolf und Paul

Aus dem Herzen der britischen Ölförderung auf direktem Ostkurs nach Norwegen an die Südküste des Landes. Etwas mehr als 250 SM. Segel- und Fahrzeit ca. 40 Std. Zu Beginn guter, stabiler Halbwind, dann  zunehmend Schwachwind, Motor.

In Norwegen durch die Schären der Küste entlang. Bei immer besserem und wärmerem (Sommer) Wetter.

Versorgungsschiffe für die britische Ölindustrie. Da ist wirklich alles gigantisch. Versorger hinter der Mole mit einem riesigen Helilandeplatz auf dem Vorschiff.

Erste Ölplattformen auf dem Plotter in Sichtweeite

Wir haben die britrischen Bohrinseln, etwa 30 Stück, Nachts passiert. Je nach Plattform eine mehr oder weniger grosse Gasfackel. Weithin sichtbar. Verbunden sind alle Plattformen mit einer Pipeline, welche in Peterhead an Land kommt. Von dort aus wird das Rohöl zum nächsten Tiefseehafen südlich von Peterhead gefördert und abtranspotiert.

Die ersten 70 Seemeilen hatten wir konstant über 20 Knoten Halbwind, weit über 7 SM Schnitt in dieser Zeit

Schräg, laut und schnell. Kurzvideo

 

Zielhafen nach der Nordseepassage war Egersund an der norwegischen Küste.

Typische norwegische Kleinstadt an der Küste.

Marina Egersund

Und so sieht die Landschaft von einem ca. 350m hohen Berg aus.

Egersund mit Marina

Links das ehemalige Hanseviertel von Egersund.

Farsund. 

Hier leben die “Reichen” Die Häuser sind alle meistens sehr gross, in tadellosem Zustand. Und auf den Strassen hat es die entsprechenden Automarken!

Diese 70 Zimmer Stadtvilla hat 1870 ein erfolgreicher Kaufmann für seine Söhne erbauen lassen. Heute Stadthaus.

Kinder eines Trachtenvereins auf dem Spielplatz

Anleger in Farsund. Gleich neben dem Supermarkt

Der Küste entlang hinter den Schäreninseln, geschützt von Wellengang und dem Wind, vorbei an kleinen Fischerdörfer (ohne Fischer).

Kristinassand. Hauptort einer Provinz. Viel Neues und wenig Altes, geschäftig.

Die Fahrt durch die norwegischen Schären bei schönstem Sonnenschein und täglich steigenden Temperaturen bis 24°C war ausser dem stetigen frontalen Gegenwind (10-15 Knoten) eine angenehme und landschaftlich schöne Strecke. Untenstehend einige Impressionen.

Auf jedem freien Fleck für jeden Norweger eine Ferienhütte. Hauptsache nicht zu nahe beim Nachbarn!!!

Leuchturm

Leuchturm Kap Lindesness, südlichster Punkt Norwegens

 

Schärenfeeling auf der eigenen Felseninsel. Ruhe garantiert, ausser dem Mövengekreische.

Teilweise wurde es recht eng, aber immer mit genügend Tiefe.

Links die alten Wegmarkierungen (z.T. noch aus dem Mittelalter)

Die noch freien Stellen an den inneren Schären werden durch voll verrglaste moderne Gebäude besetzt. Bauen nur mit Helikoter, wie mehrfach gesehen.

Einsamer geht wohl kaum.

Alter Leuchturm an den äusseren Schären

Arendal.

Ölplattform für Petrobras (Brasilien). Die haben sie wohl zur Sanierung über den Atlantik geschleppt?

Gleich Links ab geht’s zum Schiffsfriedhof!!!

Letzte kleine Schäre vor der Nordsee

Kleinste Felsvorsprünge werden für die Ferienhäuser genutzt

Lyngör

Morgen geht es nach Schweden über den Skagerrag an die schwedische Küste. Angesagt sind gute Winde, nach dem Schärengetucker eine willkommene Abwechslung, wir sind ja ein Segelboot.

Bis bald

Paul

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