Reiseberichte

Norwegen und Bremen

Nach den schwedischen Schären ging es in die norwegischen Felslandschaften. Danach in den Oslo Fjiord knapp 50 SM lang.

Der Oslo Fjiord ist ein eigenes Segelrevier. Mit dem wirtschaftlichen( Öl) Erfolg können sich die Norweger immer grössere Boote leisten. Und die sind nicht zu übersehen.

Alles auf einer kleinen Schäre mit knapp 100 m Durchmesser. Leuchturm, Fischerhäuschen, Ferienhaus Nationalflagge usw.

Leuchtfeuer auf den äusseren norwegischen Schären

Innerhalb der Schären sind es nur kleine, immer gleiche Türmchen mit dem Licht.

Frederickstad. Die Norweger, wie auch die Schweden, pflegen ihre alten Boote mit viel Engagement

3 Zugbrücken waren zu passieren. 3 mal am Tag nur gehen sie auf.

Teueres Bauland, teures Bauen. Hier die Lösung, ca. 20 km vor Oslo. Wie bei den Bienen!

23.2°C Wassertemperatur im Oslofijord (z.T 400m tief). Kein Wunder sah man mehr Norweger im Wasser als an Land!!! Das haben die hier noch nie gesehen.

Stadtzentrum. Stadtmarina.

Kurz vor der Marina quer ab die Sprungschanze am Holmenkollen

In der Stadt haben sie Bären fliegen lassen

Oper von Oslo. Komplett aus Carrara Marmor

Das ist keine Tramunterbodenreinigung, sondern ein Kunstwerk

Mit diesen Westen gehen sie sicher nicht verloren!

Der einzigartige Vigeland Skulpturenpark ist das Lebenswerk des Bildhauers Gustav Vigeland (1869- 1943), mit mehr als 200 Skulpturen in Bronze, Granit und Schmiedeeisen. Vigeland hat auch das Design sowie die architektonische Ausformung des Parks entworfen. Ein äußerst sehenswertes Werk über den Zyklus des Lebens.

Hans und Theres

Die Bronzestatue des kleinen Trotzkopfs (Norwegisch: Sinnataggen) gehört zu den bekanntesten Skulpturen des Vigeland Skulpturenparks.

Hier wohnt der König. Ziemlich bescheiden.

Bewacht von Soldaten, Frauen und Männer, auch mit Migrationshintergrund.

Geniale Schiffsbaukunst. Jahrhundertelang nach den Wikinger war man nicht mehr in der Lage solche extrem seegängige  Boote zu bauen.

Bis zu 30 m lang waren die grössten Boote

Betrachte ich heute meine Yacht, das Ruder bei den Wikinger ist fast gleich,  die Rumpfform auch.

Hans und Theres haben in Oslo nach der Schärenfahrt eine Rundreise durch Südnorwegen gestartet. Wir sind in 2 Tagen bei richtig knalligen Windverhältnissen bis in die Marina Vindö gesegelt.

Schiff putzen und aufräumen und ab nach Hause.

In Bremen haben wir in der Hansestadt einen 2 tägigen Stopp eingelegt

Die berühmtesten 4 Bremer, die Stadtmusikanten.     Ein Witz dazu meint, die Hirarchie sei falsch. Die grössten Esel seien immer oben!!!!!!!

Und er steht schon ziemlich lange hier (seit 1404), der Roland von Bremen, angeblich ein Neffe Karl des Grossen. Er symbolisiert die Macht des Kaisers und schützt die freiheitlichen Rechte der Bremer Bürger

Links das Haus der Kaufleute, in der Mitte die Stad, rechts das Rathaus. Und der Roland schaut zum Dom. Das hat seinen guten Grund: in Bremen war es immer die weltliche Gesellschaft (verliehen durch den Kaiser) die die Macht hatte und nicht die Kirche.

Rathaus

Das Rathaus zeugt von der sehr erfolgreichen Geschichte der Bremer im Mittelalter.

Und das war die Grundlage des Reichtums: die Schifffahrt

Und hier eine Kuriosität. Hinter den Stadtmusikanten ein bayrischer Zwiebelturm! Der letzte grössere Umbau des Rathauses wurde einem bayrischen Architekten übertragen. Der wollte neben dem Gehalt auch das Bremer Bürgerrecht. Das wurde ihm verwehrt. Also hat er einen Zwiebelturm hingesetzt, der einzige nördlich der Donau!!!!!!!!

Das war’s für 2018. Nun wird der Verkauf der Thaani abgewickelt, bis im Frühjahr 2019 soll das abgeschlossen sein.

Bis bald

Paul

 

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