Reiseberichte

Nordkap Neuseeland und viele Beaches

Nach Auckland kommen vor allem BEACHES. Jede ist anders, jeder Sand ist anders und jede lohnt den Umweg. Vor lauter Beaches ist es schwierig den Überblick zu behalten.

Von der Beach nach Auckland sind wir auf die Karikari Peninsila, danach ans Nordkap und zurück an die 90 M Beach in Ahipara

Auf der östlichen Seite der Nordinsel hoch bis zum “schönsten Strand” Neuseelands, der Maitai Bay. Im Führer steht: Strand Himmel auf Erden. Und nach diesem Strand hatte meine Frau Anrecht auf die AHV.

Eine fast 270° runde Bucht mit sehr feinem Sand.

Sonnenuntergang am Campground Maitai Beach

An der Maitai Bay haben wir in einem Campground übernachtet und sind dann an die 90 M Beach in den Kiwi Ressort Ahipara. Dort Ruhetag und an den Strand

Das Wetter war nun wieder ok. 90 M Beach

Der Strand ist eine Strasse. Je nach Tageszeit ist es empfehlenswert, wenn man genau hinschaut links und rechts, die kommen wir die Verrückten angebraust.

100 Meter Netz, rausschwimmen , versenken und von Land aus reinziehen. Leider haben wir nicht gesehen wieviele Fische drinn waren.

Und dann kamen die Regenschauer. Alle 30 bis 45 Minuten eine kleine Front. Halb so wild.

Dann war wieder alles wie normal!

Oben am Nordkap hat es gigantische Sanddünen, dazu später mehr

Sicht auf die Tasman See vom Nordkap

Nordkap Leuchtturm

Hierher kommt gefühlt jeder Neuseeland Tourist

Zurück in die Schweiz sind es ca. 11’000 SM

Mittagspause an einem anderen Strand direkt unter dem Leuchtturm des Nordkaps

Und dann zu den Sanddünen

So gegen 300 M ü M sind die höchsten Sandhügel schon

Und die meisten haben Surfbords dabei

Um Kopf voran runterzusausen. Allzuschnell wird das nicht bei 45° Neigung, dazu reibt der Sand zu stark.

Wir sind über die Dünenlandschaften gewandert, das hätte man ziemlich lange tun können, so gross und lang sind die Dünen.

Schussfahrt

Und hier die 2 verrückten Japaner. Mit uns angekommen. Im Laufschritt die Dünen hoch. Oben sofot in Startposition und runter.

Sie voraus er hinterher

Sie wollte schauen wo er ist, da hat es sie sofort überstellt

Vollcrash. Und was denkt ihr was dann kam? Richtig, im Laufschritt die Düne hoch, nochmals runter, im Laufschritt zum Wagen und weg. Ein Highlight abgehackt.

Wir haben in der Zwischenzeit den Sand fotografiert

Und dann sind sie neben uns runtergeschossen

Von dort an den nächsten Strand. Rarawa Beach

Ich habe noch nie so feinen Sand gesehen. Wie Puder. Und das lustigste, der Starnd hat beim Gehen auf dem Sand gequitscht. Video folgt später.

Übernachtet wieder auf einem Campground. Wasser und Plumsklo. Wir haben ja in unserem Camper alles dabei. Aber viel Natur. Diesen Fantail haben wir immer wieder gesehen, sie flattern rum wie Schmetterling und können nie ruhig sitzten.

Avocado Plantagen. Kilometerweit. Das ist der neueste Renner. Schon heute ist Neuseeland einer der grössten Produzenten von Avocado. Wenn all diese neuen Bäume tragen, dann kommt wohl jede 2. Avocado aus Neuseeland.

Kauri Gum (Bernstein) Gebiet. Hier ein junger Kauri Baum. Diesse Bäume werden steinalt, nur etwa 60 m hoch mit Stammdurchmesse von bis zu 10 m. Der nächste Bericht wird ein Baum Kauri Bericht.

Dieser Kauri Baum ist 45’000 Jahr im Sumpf gelegen, das Holz ist noch intakt. Kauris produzieren Unmengen an Harz. Dieses Harz wir zu Bernstein. Ca. 100 Jahre wurden die alten Sümpfe trockengelegt und die alten Kauri Bäume ausgegraben um an die Unmengen Bernstein zu kommen. Eine ziemlich lohnende Sache. Ab ca. 1980 ist das vorbei.

Grillenart an einem kleinen jungen Kauribaum

Irgendwo am 90 M Beach.

Sandwelle. Ca. 2 m hoch. Eine Sandwand.Wenn 2 bis 3 sehr grosse Wellen sehr viel Wasser anspülen, reisst diesses Wasser viel Sand mit. Dann fliesst es wieder zurück, mit dem Sand. Vom Meer kommen neue Wellen, es entsteht eine stehende, hohe Sandwand. Rücklaufendes  und neu angespültes Wasser bilden ein Gleichgewicht inkl. dem Sand. Eindrücklich und besser von weitem anzuschauen.

Nun geht es auf der Westseite runter, dorthin wo es noch stehende, riesige 2000 Jahre alte Kauri Bäume gibt.

Bis bald

Paul

 

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