Rezept

Gaeng Kari Gai: Gelbes Curry mit Poulet und Kartoffeln

Gelbes Curry ist die indischste unter den thailändischen Currypasten, geprägt von Kurkuma und Currypulver. Mit Poulet und Kartoffeln entsteht daraus das klassische Gaeng Kari Gai.

3 Min. Lesezeit

Gaeng Kari Gai: Gelbes Curry mit Poulet und Kartoffeln

Gelbes Curry, auf Thai พริกแกงกะหรี่, ist die indischste unter den thailändischen Currypasten. Kurkuma, Kreuzkümmel und Currypulver kamen über Handelsrouten ins Land, lange bevor jemand von Fusion-Küche sprach. Diese Herkunft merkt man ihm bis heute an, auch wenn es längst als eigenständiges Thai-Gericht gilt.

Entsprechend schmeckt es anders als Rot oder Grün: runder, wärmer, weniger auf die Frische von Zitronengras und Chili gebaut. Klassisch wird es mit Poulet und Kartoffeln gekocht, eine Kombination, die in Thailand als Gaeng Kari Gai bekannt ist und dort so alltäglich ist wie bei uns ein Eintopf.

Kurkuma, Ingwer, Galgant und Currypulver sind in der Paste schon drin, zusammen mit Zitronengras und Koriandersaat für die Würze im Hintergrund. Für das Curry unten braucht es nur noch, was sich nicht als Gewürz einlegen lässt: Poulet, Kartoffeln und Kokosmilch.

  • 4Portionen
  • 35 Min.Zubereitung
  • 3/5auf der THAANI-Skala

Einkaufsliste

Das brauchst du noch

  • 1 Glas THAANI Gelbe Currypaste (3 EL für dieses Rezept)
  • 500 g Pouletschenkel oder -brust, in Stücken
  • 400 g Kartoffeln, geschält, in Stücken
  • 400 ml vollfette Kokosmilch
  • 1 kleine Zwiebel, in Spalten
  • 200 ml Wasser oder Hühnerbrühe
  • 1 EL Fischsauce
  • 1 TL Palmzucker
  • frischer Koriander zum Bestreuen
  • 300 g Jasminreis

Zubereitung

  1. Reis ansetzen. Jasminreis nach Packungsangabe kochen, während das Curry auf dem Herd steht.
  2. Paste anbraten. Currypaste mit 1 EL Öl im Topf bei mittlerer Hitze zwei Minuten braten, bis sie warm und würzig duftet. Kurkuma und Currypulver brauchen diese Hitze, um ihr Aroma zu entfalten.
  3. Poulet zugeben. Poulet dazugeben und rundum ansieden, bis die Oberfläche nicht mehr roh aussieht.
  4. Auffüllen und garen. Kokosmilch, Wasser und Kartoffeln zugeben, aufkochen, Zwiebel dazugeben, 20 Minuten bei kleiner Hitze köcheln, bis die Kartoffeln weich sind.
  5. Abschmecken. Fischsauce und Palmzucker einrühren, kurz ziehen lassen und probieren.
  6. Servieren. Mit Koriander bestreuen, mit Reis servieren.
Gelbes Curry braucht Zeit für die Kartoffeln, nicht für die Paste. Zwei Minuten Anbraten reichen, der Rest ist Köcheln.

Varianten und Tipps

  • Vegetarisch mit festem Tofu statt Poulet, dazugegeben, sobald die Kartoffeln fast weich sind, und heller Sojasauce statt Fischsauce.
  • Mit Rüebli oder Blumenkohl statt oder zusätzlich zu den Kartoffeln, dann die Garzeit etwas verkürzen.
  • Wer es dünnflüssiger mag, ersetzt einen Teil der Kokosmilch durch zusätzliche Brühe.
  • Etwas Currypulver zum Schluss darüberstreuen, für ein kräftigeres Aroma an der Oberfläche.

Nach dem Öffnen hält sich die Paste im Kühlschrank bei +2 bis +6 °C, am besten mit einer dünnen Schicht Öl bedeckt. Das Curry lässt sich gut vorkochen, die Kartoffeln ziehen beim Aufwärmen noch mehr Aroma und die Kartoffelstücke fallen dabei nicht auseinander, solange man sie nicht zu klein schneidet. Ein Glas ergibt rund 10 Portionen Curry, also gut zweieinhalb Mal dieses Rezept.