Rezept

Massaman: Mildes Curry mit Rindfleisch und Erdnüssen

Massaman ist das mildeste und wärmste Curry Thailands, geprägt von Zimt, Kardamom und Muskat aus persischem Handel. Lange geschmort mit Rindfleisch, Kartoffeln und Erdnüssen wird daraus ein Gericht für kalte Tage.

3 Min. Lesezeit

Massaman: Mildes Curry mit Rindfleisch und Erdnüssen

Massaman trägt seine Herkunft im Namen, auf Thai พริกแกงมัสมั่น: Er geht auf «Mussulman» zurück, die alte Bezeichnung für Muslime. Persische Händler brachten im 17. Jahrhundert an den Hof von Ayutthaya Gewürze mit, die in Thailand bis dahin unbekannt waren, Zimt, Kardamom und Muskat.

Daraus entstand ein Curry, das sich von allen anderen unterscheidet: mild, warm gewürzt, mit einer Süsse, die von den Gewürzen kommt und nicht vom Zucker. Klassisch wird es lange geschmort, mit Rindfleisch, Kartoffeln und Erdnüssen, fast wie ein europäischer Schmortopf mit thailändischer Handschrift.

Zimt, Kardamom, Muskat und Galgant sind bereits in der Paste, dazu Zitronengras und Koriandersaat. Was jetzt noch dazukommt, ist überschaubar: ein günstiges Schmorstück Rind, Kartoffeln, Erdnüsse und Kokosmilch.

  • 4Portionen
  • 70 Min.Zubereitung
  • 2/5auf der THAANI-Skala

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Das brauchst du noch

  • 1 Glas THAANI Massaman Currypaste (3 EL für dieses Rezept)
  • 500 g Rindsschulter oder -hals, in Würfeln
  • 300 g Kartoffeln, in groben Stücken
  • 400 ml vollfette Kokosmilch
  • 200 ml Wasser oder Rindsbrühe
  • 50 g geröstete Erdnüsse
  • 1 kleine Zwiebel, in Spalten
  • 1 EL Fischsauce
  • 1 EL Tamarindenpaste oder Saft einer Limette
  • 1 TL Palmzucker
  • 300 g Jasminreis

Zubereitung

  1. Fleisch anbraten. Rindfleisch in einem schweren Topf ohne Fett scharf anbraten, bis es Farbe hat, dann herausnehmen. Das bringt Röstaromen, die später in der Sauce landen.
  2. Paste anbraten. Im selben Topf 1 EL Öl erhitzen, Currypaste zwei Minuten braten, bis sie deutlich duftet.
  3. Ablöschen und schmoren. Fleisch zurück in den Topf geben, mit Kokosmilch und Wasser auffüllen, aufkochen, dann bei kleiner Hitze zugedeckt 45 Minuten schmoren, bis es beginnt, weich zu werden.
  4. Kartoffeln zugeben. Kartoffeln und Zwiebel dazugeben, weitere 20 Minuten köcheln, bis Fleisch und Kartoffeln weich sind.
  5. Abschmecken. Fischsauce, Tamarinde und Palmzucker einrühren, probieren, mit Erdnüssen bestreuen.
  6. Servieren. Mit Jasminreis servieren, am besten heiss und direkt aus dem Topf.
Massaman ist Geduld, nicht Technik. Je länger es zugedeckt köchelt, desto weicher wird das Fleisch und desto runder die Gewürze.

Varianten und Tipps

  • Mit Poulet statt Rind, Schmorzeit auf 25 Minuten verkürzen, da Poulet deutlich schneller weich wird.
  • Vegetarisch mit festem Tofu und Kürbis, beides erst in den letzten 15 Minuten dazugeben, ohne lange Schmorzeit.
  • Wer es süsser mag, gibt am Schluss etwas mehr Palmzucker dazu, in kleinen Schritten.
  • Für mehr Biss zusätzliche ganze Erdnüsse erst beim Servieren darüberstreuen statt sie mitzukochen.

Nach dem Öffnen hält sich die Paste im Kühlschrank bei +2 bis +6 °C, am besten mit einer dünnen Schicht Öl bedeckt. Massaman gehört zu den Currys, die am zweiten Tag noch besser schmecken, weil die Gewürze über Nacht ins Fleisch ziehen. Ein Glas ergibt rund 10 Portionen Curry, also gut zweieinhalb Mal dieses Rezept.