Rezept

Pad Thai in 20 Minuten: das Rezept

Pad Thai in 20 Minuten: Nudeln, Ei, Crevetten oder Tofu und die fertige THAANI Sauce, mehr braucht es nicht. Ein Rezept für vier Personen, samt Einkaufsliste und Wok-Schritten.

3 Min. Lesezeit

Pad Thai in 20 Minuten: das Rezept

Pad Thai gehört zu den bekanntesten Gerichten der Welt, dabei ist es historisch jung. In den 1930er- und 40er-Jahren liess die thailändische Regierung gezielt für Reisnudeln werben, auch um Reis zu sparen und eine gemeinsame Nationalküche zu formen. Aus einer Kampagne wurde der bekannteste Thai-Export überhaupt.

Was das Gericht trägt, ist eine Balance aus drei Richtungen: Tamarinde für die Säure, Palmzucker für die Süsse, Fischsauce für das Salzige. Auf Thai steht das auf der Flasche als ซอสผัดไทย, wörtlich Pad-Thai-Sauce. Trifft das Verhältnis, schmeckt das Gericht rund, ohne dass eine einzelne Zutat vordrängt.

Dieses Rezept zeigt, wie du mit der fertigen Sauce in 20 Minuten zum Ergebnis kommst, ohne selbst Tamarinde einzukochen oder Palmzucker abzuwiegen. Die Würze ist gemacht, du brauchst nur noch das, was frisch dazukommt.

Klassisch wird Pad Thai mit Crevetten oder Tofu gekocht, an Strassenständen oft auch mit getrockneten Garnelen und Rettich, die für zusätzliches Salz und Biss sorgen. Für die Version zu Hause reichen ein Protein nach Wahl, Sojasprossen für Frische und geröstete Erdnüsse für den Crunch am Schluss.

  • 4Portionen
  • 20 Min.Zubereitungszeit
  • 1/5auf der THAANI-Skala

Einkaufsliste

Das brauchst du noch

  • 170 ml THAANI Pad Thai Sauce (ca. 2/3 Flasche)
  • 300 g breite Reisbandnudeln (Pad-Thai-Nudeln)
  • 300 g Crevetten, Pouletbrust oder Tofu, nach Wahl
  • 2 Eier
  • 150 g Sojasprossen
  • 4 Frühlingszwiebeln, in Ringen
  • 2 EL Rapsöl zum Braten
  • 50 g geröstete Erdnüsse, grob gehackt
  • 1 Limette, in Schnitzen

Zubereitung

  1. Nudeln einweichen. Reisbandnudeln nach Packungsanweisung in warmem, nicht kochendem Wasser einweichen, bis sie biegsam, aber noch bissfest sind. Gut abtropfen lassen, sonst verwässert die Sauce später im Wok.
  2. Wok erhitzen. Rapsöl im Wok bei hoher Hitze erhitzen, Crevetten, Poulet oder Tofu darin anbraten, bis gar. Aus dem Wok nehmen und beiseitestellen.
  3. Eier stocken lassen. Eier direkt im Wok verrühren, kurz stocken lassen, dann mit der Proteinmischung wieder zusammenführen.
  4. Nudeln und Sauce zugeben. Nudeln, Sojasprossen und die THAANI Pad Thai Sauce in den Wok geben, bei hoher Hitze durchschwenken, bis die Nudeln die Sauce vollständig aufgenommen haben und leicht glänzen.
  5. Frühlingszwiebeln unterheben. Kurz mitschwenken, dann vom Feuer nehmen, damit sie nicht welk werden.
  6. Anrichten. Mit Erdnüssen bestreuen und mit Limettenschnitzen servieren, die jeder nach eigenem Geschmack darüberpresst.
Pad Thai ist fertig, sobald die Nudeln glänzen, nicht sobald sie schwimmen.

Varianten und Tipps

  • Vegetarisch mit Tofu statt Fleisch oder Crevetten, für eine vegane Version zusätzlich die Eier weglassen.
  • Die Sauce ist mild angesetzt, wer es schärfer mag, streut getrocknete Chiliflocken separat über den fertigen Teller.
  • Nudeln nur einweichen, nicht kochen, sonst werden sie im heissen Wok innerhalb von Sekunden matschig.
  • Reste schmecken am nächsten Tag auch kalt als Nudelsalat, dafür einfach mit etwas frischer Limette auffrischen.

Nach dem Öffnen hält sich die Sauce gekühlt bei +2 bis +6 °C und wird innerhalb von 2 Wochen verbraucht. Aus einer ganzen Flasche werden so 6 Portionen Pad Thai, dieses Rezept braucht nur zwei Drittel davon.