Rezept

Phanaeng: Cremiges Curry mit Poulet und Erdnüssen

Phanaeng wird mit wenig Flüssigkeit gekocht, bis die Sauce am Fleisch haftet statt darum herumzuschwimmen. Mit Poulet, Erdnüssen und Kaffirlimettenblättern entsteht daraus das dickflüssigste und mildeste der klassischen Currys.

3 Min. Lesezeit

Phanaeng: Cremiges Curry mit Poulet und Erdnüssen

Über den Namen von Phanaeng, auf Thai พริกแกงพะแนง, wird bis heute gestritten. Die einen leiten ihn von der malaysischen Insel Penang ab, die anderen von einer alten Art, ein Huhn mit angelegten Beinen zu grillen. Beide Erklärungen halten sich seit Jahrzehnten, ohne dass sich eine davon durchgesetzt hätte.

Unstrittig ist die Machart: Phanaeng wird mit wenig Flüssigkeit gekocht, bis die Sauce am Fleisch haftet statt darum herumzuschwimmen. Von den klassischen Currys ist es das dickflüssigste und mildeste, fast schon eine Sauce statt einer Suppe.

Knoblauch, Zitronengras, Galgant und Kaffirlimettenschale sind bereits in der Paste, dazu Koriandersaat und Kreuzkümmel für die Würze im Hintergrund. Für das Rezept unten braucht es nur noch Fleisch, wenig Kokosmilch und ein paar Blätter zum Garnieren.

  • 4Portionen
  • 25 Min.Zubereitung
  • 3/5auf der THAANI-Skala

Einkaufsliste

Das brauchst du noch

  • 1 Glas THAANI Phanaeng-Currypaste (3 EL für dieses Rezept)
  • 500 g Pouletschenkel ohne Haut, in Stücken, oder Rindfleisch in dünnen Streifen
  • 400 ml vollfette Kokosmilch
  • 2 EL geröstete, gemahlene Erdnüsse
  • 1 EL Fischsauce
  • 1 TL Palmzucker
  • einige Kaffirlimettenblätter, in feinen Streifen
  • 1 rote Peperoni, in feinen Streifen
  • 300 g Jasminreis

Zubereitung

  1. Reis kochen. Jasminreis nach Packungsangabe zubereiten, während der Rest entsteht.
  2. Kokosmilch spalten. Die Dose ungeschüttelt öffnen, den festen oberen Teil in einer Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen, bis sich Öl absetzt.
  3. Paste anbraten. Currypaste dazugeben und zwei bis drei Minuten braten, bis sie dunkler wird und intensiv duftet.
  4. Fleisch garen. Poulet oder Rindfleisch dazugeben, bei mittlerer Hitze garen, restliche Kokosmilch löffelweise nachgiessen, damit nichts anbrennt.
  5. Abschmecken. Erdnüsse, Fischsauce und Palmzucker einrühren, so lange köcheln, bis die Sauce dick am Fleisch haftet statt zu schwimmen.
  6. Servieren. Mit Limettenblättern und Peperonistreifen bestreuen, mit Reis servieren.
Phanaeng ist fertig, wenn die Sauce am Löffel kleben bleibt und nicht mehr abtropft.

Varianten und Tipps

  • Mit Crevetten statt Fleisch, Garzeit auf wenige Minuten verkürzen, damit sie nicht zäh werden.
  • Vegetarisch mit festem Tofu, kurz von allen Seiten angebraten, bevor die Sauce dazukommt.
  • Für mehr Biss zusätzliche ganze Erdnüsse erst beim Servieren darüberstreuen statt sie mitzukochen.
  • Wer es flüssiger mag, giesst zum Schluss etwas mehr Kokosmilch dazu, statt mehr Wasser.

Nach dem Öffnen hält sich die Paste im Kühlschrank bei +2 bis +6 °C, am besten mit einer dünnen Schicht Öl bedeckt. Weil so wenig Flüssigkeit im Spiel ist, lässt sich Phanaeng gut in kleinen Portionen einfrieren und später sanft wieder erwärmen, ohne dass die Sauce sich trennt. Ein Glas ergibt rund 10 Portionen Curry, also gut zweieinhalb Mal dieses Rezept.